Geschichte

Anfang des vergangenen Jahrhunderts wurde auf der Halbinsel Devin eine Ziegelei betrieben. Bis zur Unterschutzstellung des Gebietes wurde die Halbinsel zeitweise militärisch und meist landwirtschaftlich, vorrangig als Weidefläche, genutzt und war viele Jahre für die Öffentlichkeit gesperrt. In den Jahren 1992 und 1993 konnten die militärischen Anlagen wie Schießstände und Sturmbahnen zurück gebaut werden. Seitdem ist das Gebiet vor allem für die Stralsunder Bevölkerung ein zunehmend beliebtes Ausflugsziel.
Nutzungsgeschichte:
 
Seit Jahrhunderten wird auf den ertragsarmen Böden der Halbinsel Landwirtschaft betrieben, wobei die Weidewirtschaft dominierte. Von 1811 bis 1920 verarbeitete eine Ziegelei den anstehenden Ton. Durch den Tonabbau wurde die Gestalt der Halbinsel stark verändert. 1938/39 nutzte die Wehrmacht 15 ha als Übungsgelände. Von 1962 bis 1989 wurde das gesamte Gelände zum Übungsplatz der kasernierten Polizei. In dieser Zeit war die Halbinsel Devin für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Beweidung erfolgte aber weiterhin mit 200-400 Jungrindern.

Seit 1992 wird der Devin wieder mit Schafen beweidet. Mit dem Ende der Nutzung als militärischer Übungsplatz und dem Rückbau der militärischen Anlagen wurde die Halbinsel
ein beliebtes Ausflugsziel für die Stralsunder Bevölkerung. Von vielen Punkten des Wanderweges bieten sich dem Besucher weite Blicke iüberdie Wasserlandschaft des Strelasundes, auf Südrügen und auf die Hansestadt Stralsund.

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