Naturschutz

Mit der Unterschutzstellung als Naturschutzgebiet soll die Halbinsel Devin als eine geomorphologisch interessante, sehr stark strukturierte Moränenlandschaft erhalten und gesichert werden. Außerdem geht es hierbei um die Bewahrung natürlicher Biotope (Kliff, Kleingewässer, Sandhaken, Spülsäume…), naturnaher Biotope (Kesselmoor) sowie durch menschliche Nutzung entstandener Lebensräume (Magerrasen, Orchideenwiese) mit einer außerordentlich reichen Flora und Fauna. Die Flachwasserbereiche sollen als Ruhe- und Rastplätze für eine Vielzahl von Wasservögeln geschützt werden.
 
Da sich die Halbinsel Devin zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hat, kommt es auf Grund der Vielzahl der Besucher auch zu Konflikten mit dem Anliegen des Naturschutzes. Für die Besucher sind deshalb folgende Punkte zu beachten:
  • die Pflanzen- und Tierwelt darf nicht geschädigt oder gestört werden
  • Hunde sind im Naturschutzgebiet an der Leine zu führen
  • es dürfen nur die beschilderten Wege betreten werden
  • das Befahren mit Kraftfahrzeugen und Fahrrädern ist untersagt
  • an den Steilküsten darf nicht geklettert werden 
  • der nördliche Strandabschnitt im Bereich des Deviner Hakens (Vogelhaken) ist gesperrt
  • es ist verboten, mit Booten anzulegen, zu zelten, Feuer zu entfachen bzw. zu grillen
  • Abfälle bitte nicht am Strand oder im Gelände hinterlassen. Abfallbehälter stehen auf dem Parkplatz bereit
Bei Beachtung dieser Verhaltensgrundsätze wird das „Kleinod“ Halbinsel Devin Lebensraum für schützenswerte Pflanzen- und Tiergemeinschaften bleiben und gleichzeitig ein Ort, an dem wir Menschen Natur erleben und genießen können.

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